Beim Politischen Aschermittwoch in Saarlouis haben Jeanne und Volker deutliche Kritik an der SPD-Alleinregierung im Saarland und an Bundeskanzler Friedrich Merz geübt. Außerdem haben sie unmissverständlich klargemacht: Wir Saar-Grünen wollen 2027 zurück in den Landtag. Und wir werden dafür kämpfen.
Volker warf der SPD im Saarland in seiner Rede beim Radwegeausbau und der Reaktivierung von Bahnstrecken fehlendes Tempo und mangelnde Konsequenz vor. Besonders kritisch sieht er den Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans mit zusätzlichen Straßenprojekten und weiterer Flächenversiegelung trotz Klimaversprechen. Außerdem hat er deutlich gemacht, dass es wirtschaftspolitisch endlich eine klare Strategie für eine klimaneutrale Industrie, die Wasserstoffproduktion und moderne Mobilität braucht.
Jeanne nahm in ihrer Rede vor allem die Bundespolitik ins Visier und hob hervor, dass die Erfolge von Kanzler Merz „auf die Seite eines Bierdeckels“ passen. Sie machte auf die deutliche Lücke zwischen den großen Ankündigungen der Bundesregierung und der tatsächlichen Umsetzung aufmerksam. Zudem forderte sie ein Ende der Grenzkontrollen, die dem europäischen Binnenmarkt schaden und reine Symbolpolitik sind.
Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem digitalen Grußwort von Inès Grau, Regionalsekretärin von „Les Écologistes Alsace“, die angesichts des gefährlichen Rechtsrucks zu mehr Zusammenhalt zwischen uns Grünen links und rechts des Rheins aufrief.